Wer kontrolliert die KI? Christoph Moar im Podcast Doppelpunkt von Salto
16.10.2026 | Enterprise Content Management
Alpin-Geschäftsführer Christoph Moar war zu Gast im Podcast Doppelpunkt von Salto. Im Gespräch geht es um KI, Machtkonzentration und digitale Souveränität.
Meldungen über KI-Modelle, die sich bei Tests unvorhergesehen Zugang zum Internet verschafft haben, nähren die Angst vor einer außer Kontrolle geratenen Superintelligenz. Christoph Moar, Mitglied der Geschäftsführung von Alpin, sieht das Risiko woanders. Im Podcast Doppelpunkt von Salto erklärt der Informatiker und IT-Unternehmer: „Nicht die KI ist gefährlich, sondern die Menschen, die ihr den Auftrag geben.”
Seine Einschätzung: Hinter der Erzählung „die KI war es” steckt auch ein Geschäftsmodell. Heilsversprechen und Untergangsszenario lassen die Technologie größer erscheinen, als sie ist, und rechtfertigen enorme Investitionen. Die Branche setzt seit Jahren auf größere Modelle, mehr Rechenleistung und höhere Kosten. Das ist eine Entscheidung, keine technische Notwendigkeit. Je kapitalintensiver die Entwicklung wird, desto weniger Unternehmen können mithalten.
Damit rücken Fragen in den Mittelpunkt, die für Unternehmen im digitalen Alltag zunehmend relevant werden:
- – Brauchen wir so viel KI?
- – Ist jede technisch mögliche Anwendung auch sinnvoll?
- – Wie bleiben Unternehmen unabhängig von wenigen internationalen Konzernen?
- – Was bedeutet digitale Souveränität konkret?
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Thema vertiefen bei der Alpin Digital Vision 2026
Am 28. Oktober 2026 greift Christoph Moar das Thema in seinem Impulsvortrag bei unserem Event Alpin Digital Vision 2026 in der Kellerei Bozen auf. Sein Titel: „Die KI ist nicht das Problem. Wer sie kontrolliert, schon eher.”
Hier finden Sie die vollständige Agenda der Alpin Digital Vision 2026